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Geschichte der Suiker Unie

Im Oktober 1899 errichteten 173 Landwirte die „Eerste Nederlandsche Coöperatie Beetwortelsuikerfabriek” in Sas van Gent, Zeeuwsch-Vlaanderen. Die erste Kampagne fand 1900 statt und die Genossenschaft zahlte ihren Mitgliedern einen besseren Preis für die Zuckerrüben. Diesem guten Beispiel folgten bald andere und so verarbeiteten 1916 bereits sieben genossenschaftlich organisierte Zuckerfabriken die Rüben ihrer Mitglieder. 
 

Zur ersten Fusion zwischen drei genossenschaftlich organisierten Zuckerfabrikanten kommt es 1947 unter dem Namen „Vereniging Coöperatieve Suikerfabrieken“ (VCS). Diese fusionierte 1966 mit den noch verbliebenen, selbstständigen Genossenschaften der Zuckerprodukte. 1970 entstand die endgültige Struktur der Suiker Unie. Die ursprünglichen Genossenschaften lösten sich auf und deren Mitglieder wurden direkte Mitglieder der Suiker Unie.
    

In der europäischen Zuckerindustrie gibt es eine Zuckermarktordnung mit festen Produktionsquoten. Da einerseits die Europäische Union die Marktordnung abbaut, und andererseits die Zuckerfabriken immer effizienter produzieren, waren einige Fabriken gezwungen zu schließen.

Im Jahr 2007 stärkte Suiker Unie ihre Position auf dem europäischen Markt durch die Übernahme des Zuckersektors der CSM und durch die Übernahme der deutschen Zuckerfabrik Anklam im Jahre 2009.